Luftaufnahme eines Strandes und des Meeres bei Jávea

Strände & Calas

Neun Plätze am Meer

Jávea hat nur einen Sandstrand, und das ist kein Nachteil. Gerade die Kieselbuchten und Felsplateaus machen diese Küste so besonders, mit Wasser, in dem man im Sommer meterweit in die Tiefe blickt. Hier alles Wissenswerte, inklusive der ehrlichen Geschichten zum Parken. Zum Schluss stellen wir außerdem Cala El Portet vor, eine geschützte Bucht im Nachbarort Moraira, für die sich die kurze Fahrt lohnt.

Playa del Arenal

Playa del Arenal

Der einzige Sandstrand des Ortes, rund vierhundertachtzig Meter goldfarbener Sand mit einer Promenade voller Restaurants dahinter. Flach und sicher, also ideal mit Kindern, und in der Hochsaison komplett ausgestattet mit Rettungsschwimmern. Der Strand trägt die Blaue Flagge.

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Cala de la Granadella

Cala de la Granadella

Die berühmteste Bucht der Gegend, und das zu Recht: weißer Kieselstrand zwischen Pinienhängen und Wasser, das von Türkis in Tiefblau übergeht. Perfekt zum Schnorcheln oder um bei einer geführten Kajaktour die Meereshöhlen anzusteuern, einen freien Kajakverleih gibt es hier nicht. Am Strand liegt ein Restaurant, das für seine Paella bekannt ist.

Im Sommer ist die Zufahrtsstraße mit einer Schranke gesperrt. Es gibt nur rund hundertdreißig kostenpflichtige Parkplätze für rund neun Euro pro Tag, und reservieren lässt sich nicht. Also vor neun Uhr kommen oder vom Meer aus hinpaddeln.

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Cala Portitxol

Cala Portitxol

Die Bucht mit den weißen Fischerhäuschen mit blauen Türen, die von jeder Postkarte bekannt sind. Das Schnorcheln rund um die kleine Insel vor der Küste ist das Beste von ganz Jávea. Wunderschön ist auch der Fußweg dorthin vom Mirador Creu del Portitxol.

Auch hier regelt eine Schranke den Zugang im Sommer, mit unter sechzig Parkplätzen, weniger als an der Granadella. Früh kommen oder wandern lautet die Devise.

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Symbolbild: Cala El Pom

Cala El Pom

Cala El Pom ist eine Felsbucht zwischen Portitxol und der Klippe von Cap Negre, mit glasklarem Wasser, Felsformationen und kleinen Meereshöhlen. Es führt weder Weg noch Pfad dorthin: Die Bucht ist nur vom Meer aus erreichbar, mit einem Kajak, einem Sup oder einem Boot ohne Motor. Von Portitxol oder Cala Barraca aus paddelt man in etwa zwanzig Minuten dorthin, dieselbe Route wie die geführten Kajaktouren zu den Meereshöhlen. In der Nähe liegt die Cova de l'Aigua Dolça, eine kleine Süßwasserhöhle, die zur selben Tour gehört.

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Playa de la Grava

Playa de la Grava

Der Strand des Hafenviertels, wenige Gehminuten von Terrassen und Läden entfernt. Kies statt Sand, dafür klares Wasser und deutlich weniger Trubel. Praktisch für alle, die in der Nähe wohnen oder den Tag auf der Promenade ausklingen lassen wollen.

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Cala Blanca

Cala Blanca

Zwei kleine Buchten aus Kies und weißem Fels am Ende der Küstenstraße, verbunden durch eine Felsspitze. Keine Einrichtungen und keine Rettungsschwimmer, dafür glasklares Wasser und Ruhe. Rechtzeitig kommen, die Parkplätze am Straßenrand sind schnell belegt.

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Cala Ambolo

Cala Ambolo

Vielleicht die schönste Bucht von allen, unterhalb der Klippen des Cap Negre. Aber Achtung: Der Zugang über Land ist wegen Steinschlags seit Jahren offiziell gesperrt, und das wird kontrolliert. Wer dort trotzdem schwimmen will, kommt mit Kajak oder Boot vom Meer aus.

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Primer Montañar

Primer Montañar

Zwei Kilometer flacher fossiler Fels zwischen Hafen und Arenal, hier schwimmen die Einheimischen. Im Sommer erscheinen die hölzernen Chiringuitos, und die sind eine Institution für sich: ein Glas Wein bei Sonnenuntergang, die Füße fast im Wasser. Badeschuhe sind hier kein überflüssiger Luxus.

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Segundo Montañar

Segundo Montañar

Noch einmal knapp zwei Kilometer Tosca-Fels südlich des Arenal, mit Spuren römischer Steinbrüche. Keine Rettungsschwimmer, keine Bars, wenig Menschen. Im Sommer werden kleine Treppen angebracht, die den Einstieg ins Wasser erleichtern. Der richtige Ort für alle, die genug vom Trubel haben.

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Cala El Portet

Cala El Portet

Diese geschützte Bucht liegt in Moraira, einem Küstenort in kurzer Fahrt von Jávea, und zählt zu den schönsten der Gegend. Das Wasser ist flach und türkis und bis zum Grund klar. Zu beiden Seiten ziehen sich Hügel voller weißer Villen zum Meer hinunter, und entlang der Promenade stehen Palmen. Rechts schließt das felsige Kap Cap d'Or die Bucht ab, sodass das Wasser auch bei etwas Wind ruhig bleibt. Ein schöner Ort für einen Tag zum Schwimmen und Schnorcheln.

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Wann gibt es Quallen an den Stränden von Jávea?

Quallen tauchen vor allem im Sommer vor der Küste von Jávea auf, herangetragen von Wind und Strömung. Die stark nesselnde Pelagia noctiluca ist die Art, die auch bei den Stränden von Xàbia gemeldet wurde. Die Spiegeleiqualle zeigt sich vor allem im Sommer und Herbst, Rhizostoma pulmo vom späten Frühling bis in den Herbst hinein.

Andere Arten, denen man begegnen kann, sind weniger besorgniserregend. Die Ohrenqualle ist so gut wie harmlos, und die Segelqualle mit ihrem winzigen, durchsichtigen Segel nesselt gar nicht. Die Portugiesische Galeere ist zwar gefährlich, kommt hier aber selten vor und wurde nicht gezielt bei Jávea gemeldet. Da das Vorkommen von Tag zu Tag und von Bucht zu Bucht schwankt, ist der aktuelle Stand immer ein besserer Anhaltspunkt als die Jahreszeit allein.

Wo sieht man, ob heute Quallen da sind?

Für die aktuelle Lage lohnt sich ein Blick auf zwei Kanäle: den Telegram-Kanal Info Estado Playas der Gemeinde, der von Juni bis einschließlich September aktiv ist, und Meduseo, das für jeden Strand einen live aktualisierten Quallenstatus mit Zeitstempel zeigt, unter anderem für Arenal, La Grava und Granadella.

Auf eine eigene Quallenflagge sollte man nicht zählen: An den bewachten Stränden zeigen die offiziellen Flaggen Grün, Gelb und Rot, und die sagen nichts über Quallen aus. Wer wissen will, wie es in der eigenen Bucht aussieht, ist bei Meduseo am schnellsten am Ziel. Am Arenal stehen in der Saison zudem Erste-Hilfe-Posten des Roten Kreuzes an der Nord- und der Südseite, für den Fall, dass doch etwas passiert.

Was tun bei einem Quallenstich?

Die betroffene Stelle sofort mit Meerwasser abspülen, nie mit Süßwasser, und lose Nesselreste weder berühren noch einreiben. Die Haut mit einer Kaltkompresse oder Eis in einem Beutel kühlen, nie direkt auf der Haut, und auf Ammoniak, Essig oder Urin verzichten. Danach den Erste-Hilfe-Posten oder das Gesundheitszentrum aufsuchen.

Bei Übelkeit, Schwindel oder Atembeschwerden gilt: sofort die 112 anrufen, statt abzuwarten. Dieses Vorgehen folgt den offiziellen spanischen Richtlinien für die Erste Hilfe bei einem Quallenstich.